Obedience
Obedience ist eine Einstellungssache
Beim Obedience-Hund kommt es darauf an, dass er willig, freudig und für seine Rasse entsprechend in einem guten Tempo arbeitet. Teamarbeit ist angesagt. Erfolgreiche Teams versuchen eine ausgeglichene Basis zu finden; diese heißt Vertrauen und Verständnis. Natürlich geht nichts ohne Konsequenz – fehlt diese, wird die gemeinsame Arbeit ein Fiasko. Klare und eindeutige Regeln sind ein Muss.
Die Kunst in der Obedience-Ausbildung liegt darin, das Motivationslevel über eine lange Zeit hin hoch zu halten. Der Hund hat die ganze Prüfung über ruhig und konzentriert und ohne irgendwelche Hilfsmittel zu arbeiten. Und das genau ist das, was die Obedience-Ausbildung so spannend macht. Hier muss der Hundeausbilder bereits ein hohes Maß an Motivation mitbringen, denn hat er nicht die Geduld und fehlt ihm die richtige Einstellung, kann er seinem Hund niemals die Freude an dieser Art der Arbeit vermitteln.
Wenn man aber Spaß an einer harmonischen Teamarbeit hat, wenn man die klassische Unterordnung nicht als langweilig, sondern als Herausforderung ansieht und wenn man die Kommunikation mit dem Tier und kreatives Arbeiten schätzt, dann ist Obedience bestimmt eine tolle Beschäftigung.
Obedience ist grundsätzlich für alle Rassen geeignet. Voraussetzung ist, dass der Hund gesund ist und der Teampartner Mensch bereit ist, Zeit für diese tolle Hundesportart zu investieren. Es liegt auch hier wieder einmal an der Einstellung zur Sache. Jeder Hund kann es, wenn der Hundeführer will.






